Berichte
© Institut für Gesundheit, Schaafheim 2015
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“Die Flamme des Friedens”- Denkmaleinweihung in Köthen (Sachsen-Anhalt) Bei strahlendem Kaiserwetter wurde am 07. Mai 2016 ein weiteres Friedensdenkmal von den Kaiserlichen und Königlichen Hoheiten eingeweiht. Aus Wien waren Erzherzogin Herta Margarete Habsburg- Lothringen und Erzherzog Sandor Habsburg-Lothringen angereist, um zusammen mit ihrem Cousin Prinz Eduard, Herzog von Anhalt und Herzog zu Sachsen, den Deutschen Förderverein für Sanitätswesen unter der Leitung von Raymond Schulz auszuzeichnen und feierlich das neue Denkmal “Flamme des Friedens” vor der Sanitätsschule in Köthen zu enthüllen. Nach einem gemeinsamen Besuch des Residenzschlosses fanden sich die Hoheiten zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden des Sword Of Freedom Corps (SOF), den Mitgliedern der Sanitätsschule Kothen und Vertretern der lokalen Politik in der St. Jakobskirche zum Friedensgebet ein. Nach dem Mittagessen wurde unter reger Teilnahme durch die Bevölkerung und anwesenden Traditionsvereinen unter Salutschüssen das Denkmal von IKH Herta Margarete Habsburg-Lothringen eingeweiht und zahlreiche Teilnehmende für ihre Arbeit für Frieden, Freundschaft und Völkerverständigung ausgezeichnet. Das SOF-Corps wurde von den Schaafheimer Kameraden Dr. Draxler und Markus Sell verstärkt. Der Abend klang zu den Weisen des Deutsch- Russischen Frauenchors “Melodie” und einem gemeinsamen Abendessen aus. Informationen zu den wohltätigen Aktionen und der Arbeit rund um die “Flamme des Friedens” finden sich hier:
Die “Schaafheimer Ritterschaft” auf dem Mittelalter- Spektakel 2017 Es war ein für Schaafheim großes Event anläßlich der 1200-Jahrfeier, als am 20. und 21. Mai der große Mittelaltermarkt auf der Reitsport- anlage in den Auewiesen veranstaltet wurde. Während es Freitags aus allen Kübeln schüttete und die Aussteller schon Bedenken beim Aufbau des Marktes hatten, wurden Veranstalter und Gäste am Samstag und Sonntag mit bestem Kaiserwetter belohnt. Unter der Federführung der Trimburger Ritterschaft in Unterfranken, boten professionelle Mittelalter-Enthusiasten ein buntes Treiben, bei dem es viel zu sehen gab: Gaukler, Falkner, mittelalterliches Handwerk wie Schmied, Weber, Schuhmacher usw. konnten bestaunt werden. Natürlich auch Ritterkämpfe in voller Montur. Abgerundet wurde das ganze durch ein großes kulinarisches Angebot und das interessante Ritterlager, in dem die Aussteller hausten. Wir vom Institut durften auf Einladung der Gemeinde mit einem eigenen Lager teilnehmen haben eigens für den Anlaß die “Schaafheimer Ritterschaft” gegründet und stellten u.a. das Ritter-Sport-System RSS vor. Am Samstag Abend feierten wir zusammen mit dem örtlichen katholischen Pfarrer Herrmann Fuchs und dem evangelischen Liederpastor Johannes Matthias Roth aus Nürnberg eine kleine Andacht, bevor der erste Abend mit einer Feuerschau der Mittelalterartisten zu Ende ging. Am Sonntag zelebrierten wir in der Arena unter großem Publikumsinteresse eine offizielle Prüfung, bei der drei unserer RSS- Pagen in den Knappenstand befördert wurden. Unser besonderer Dank gilt Maik Sauerwein, der mit seinem unermüdlichen Einsatz unser Lager errichtet und somit die Veranstaltung bereichert hat, sowie der Ajowan Trible Dance & Drums Gruppe aus Schaafheim, die mit uns gemeinsam das Wochenende bestritten haben.
Pfarrer Babu George kehrt mit Geldspende und aktiver Helferin nach Indien zurück Seit vielen Jahren kommt der im indischen Kerala geborene Pfarrer Babu George jährlich für vier Wochen in die hessische Gemeinde Schaafheim zur Sommerurlaubsvertretung des dortigen Pfarrers. Es sind in der Zeit viele Freundschaften entstanden - unter anderem auch zum Institut für Gesundheit und somit zu den SOF-Kameraden Dr. Thomas Draxler und Markus Sell. Schulen, Krankenhäuser und Gebetshäuser für die Ärmsten Bei seinen Besuchen in Deutschland berichtet Babu stets ausführlich anhand von Foto- und Videomaterial von seiner Arbeit in den indischen Slums und den zahlreichen Projekten für die Ärmsten der dortigen Gesellschaft. In den vergangenen Jahren hat er in der katholischen Pfarrgemeinde Pandirimamidigudem in Eigenleistung  zusammen mit lokalen Arbeitern und finanziert aus Spendengeldern eine Schule, ein Krankenhaus  und eine Kirche gebaut. Er sorgte für die Bildung der Kinder und bot Frauen durch entsprechende Schulungen die Möglichkeit, sich als Näherinnen Geld zu verdienen. 2014 wurde Pfarrer Babu George nach erfolgreicher Arbeit nach Jalipudi versetzt, wo er 21 Missionsstationen betreut und vor großen Herausforderungen steht, da es dort an allem fehlt und er sprichwörtlich wieder bei "Null" anfangen muss. Tatkräftige Unterstützung durch Auslandspraktikantin Bei der diesjährigen Verabschiedung Babus zum Ende seiner Urlaubsvertretung überreichten ihm Dr. Thomas Draxler und Markus Sell einen Scheck über 1000 Euro zur Unterstützung der wichtigen Missionsarbeit in Indien. Viele Schaafheimer Bürgerinnen und Bürger hatten in den vergangenen Wochen selbst Privatspenden übergeben, so dass Babu nicht mit leeren Händen nach Jalipudi zurückkehren muss. Zusätzliche Unterstützung erhält er zudem von Dr. Draxlers Tochter Anna, die Pfarrer Babu für zwei Monate nach Indien begleiten und vor Ort mitarbeiten wird. Die 18 Jahre alte Anna hat sich entschlossen, die Zeit vor Ihrem Studienbeginn im nächsten Jahr sinnvoll zu nutzen und beginnt diese Überbrückungsphase mit ihrer Indienreise in die Gemeinde von Babu George, um dort mit anzupacken und sicher wertvolle Erfahrungen für ihr späteres Leben zu sammeln. 10 Euro retten ein Kind 10 Euro im Monat - mehr braucht es nicht, um in Jalipudi ein Waisenkind zu versorgen, ihm ein Dach über dem Kopf, Schulbildung und Essen zu finanzieren. Diese Arbeit unterstützt das Institut für Gesundheit gerne und ruft alle hilfsbereiten Menschen dazu auf, Patenschaften bei Pfarrer Babu George zu übernehmen und so sein Projekt in Indien zu unterstützen. Informationen hierzu gibt es auch auf der Webseite http://morascha.de/indien/index.html
Neue Schwarzgurte im Esdo Am 03. Juni 2017 nahm Bundestrainer und Esdo-Gründer Kunibert Back wieder die traditionelle Frühjahrs-Gürtelprüfung in der Esdo-Schule ab. Dabei waren auch wieder höchst interessante Schwarzgurtprüfungen zu sehen, bei denen das Esdo auf hohem Niveau gezeigt wurde. Wir gratulieren allen 50 Prüflingen zum bestandenen nächsten Schüler- und Meisterniveau! Herzliche Glückwunsche an Heiko und Marcus zum 1. Meistergrad. Pierre zum 2. Meistergrad Tom und Stefan zum 4. Meistergrad Gefreut haben wir uns auch über die tolle Leistung von unserem Johannes, der nach langem, fleissigen Training bei Marion die Prüfung zum Blaugurt bvestanden hat. Wir sind sehr stolz auf Euch alle!
300 Jahre Feldpost - Feierstunde mit Urkundenübergabe Die Deutsche Feldpost feierte ihr 300-jähriges Bestehen am 14. Januar in Bad Breisig. Unter den geladenen Gäste war auch Institutsgründer Dr. Draxler - allerdings nicht in seiner Funktion als Bundeswehr Hauptmann der Reserve, sondern als Vertreter von SOF & CSLI. Für langjährige Verdienste um Friedenserhaltung und Völkerverständigung überreichte SOF-Kamerad Draxler die Erinnerungsmedaille “Einig Deutsches Vaterland” samt Urkunde an Fregattenkapitän Diethelm Scholle. Die Medaille wurde von der SOF- Organisation 2015 anläßlich des 25. Jubiläums der Deutschen Einheit herausgebracht. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Rede von Leutnant Sternhagen, der in seiner Funktion als Historiker einen interessanten Überblick über die dreihundertjährige Geschichte der Deutschen Feldpost gab.
Ehrenamt & Dienst am Nächsten Dr. Thomas Draxler und Markus Sell vom Institut für Gesundheit sind Mitglieder der Nichtregierungsorganisationen “Sword Of Freedom” und “Corps Saint Lazarus International (CSLI)”, zwei humanitären Hilforganisationen mit weltweitem Einsatzgebiet, welche von den vereinten Nationen anerkannt sind. Das CSLI verfügt über dauerhafte Sitze bei den UN-Versammlungen in New York, Wien und Genf. Mit SOF und CSLI leben wir die christliche Tradition der Nächstenliebe und Toleranz und setzen alte ritterliche Tugenden in das moderne Zeitalter um. Besonders liegen uns die Projekte von Pfarrer Babu George in Indien am Herzen, sowie regelmäßige Aktionen für die lokalen Initiativen der Kath. und Ev. Kirchengemeinden “Bürger in Not”. Wer sich berufen fühlt, in dieser Gemeinschaft mit uns aktiv zu werden, den laden wir gerne zu einem Informationsgespräch ein. Aktive Mitglieder von SOF und CSLI tragen Uniformen (Einsatzuniform, Ausgehuniform, Galauniform) und Rangabzeichen. Diese dienen dazu, sich bei Einsätzen (vor allem bei internationalen in Verbindung mit anderen Organisationen) durch die erkennbaren Rangstrukturen schnell und effektiv zu organisieren
 „Wunscherfüller-Run“ – 700 Motorradbegeisterte mit 500 heißen Öfen erfüllen großen Wunsch eines Sterbenskranken Schaafheim [ifg]: Es war ein letzter großer Traum des unheilbar an Krebs erkrankten Bruno K.: Noch einmal einen Motorradausflug zum Marbach-Stausee, in einem idyllischen Odenwaldtal zwischen Erbach und Heppenheim gelegen, machen zu dürfen. Was sich daraus entwickelte und wie man die Macht Sozialer Netzwerke auch positiv nutzen kann, wurde am 10. Juni 2017 mehr als deutlich. Wenn das Bewusstsein die begrenzte irdische Zeit angenommen hat und der ganz große Wunsch nach Heilung nicht mehr erhört wird, zählen kleine und bescheidene Gesten viel mehr und können einem Menschen ein Lächeln und einen fast kindlichen Glanz in die Augen zaubern. So auch bei Bruno. Der frühere passionierte Biker wollte nur noch einmal den Marbach-Stausee im Odenwald sehen und einen Ausflug mit ein paar anderen Motorradfahrern dorthin unternehmen. Seine Sterbebegleiterin vom Hospizverein Groß-Umstadt fackelte nicht lange und wandte sich mit dem Wunsch an SOF-Kamerad Dr. Thomas Draxler. Denn wenn sich einer mit Motorradaktionen auskennt, dann der bekennende Harley Fahrer und Gründer der Jesus-Biker. Die Macht der Sozialen Netzwerke Schnell bildete sich mit Martina Neuber-Beck und Tobias Becker vom Hospizverein ein Organisationsteam um Dr. Draxler, um diesen Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen. Man nutzte natürlich auch den Aufruf auf Facebook, ohne zu ahnen, welche Anteilnahme das Vorhaben finden und in welche Dimensionen sich das Ganze entwickeln würde. Mehr als 13.000 Mal wurde die „Wunscherfüller-Aktion“ nach den ersten zwei Wochen geteilt und verbreitete sich wie ein Lauffeuer in ganz Deutschland und einigen benachbarten Ländern. Von überall gab es „Daumen hoch“ aus der Biker Szene – eine überwältigende Resonanz. Selbst FOCUS-Online berichtete von dem Vorhaben. Plötzlich schien es, dass aus einer kleinen Ausfahrt eine richtig große Sache werden würde, die auch eine minutiöse Planung und viele Freiwillige erfordern wird. Wochenlang füllte das Projekt „Wunscherfüller- Run – strong together“ die gesamte Freizeit des Orga-Teams aus. Rechtliche Unterstützung und behördliche Auflagen Viele Telefonate und Gespräche auf kommunaler Ebene waren nötig, um die Rahmenbedingungen für den großen „Ausritt“ zu schaffen. Die Teilnehmer mussten versichert und Auflagen erfüllt werden. Da die Fahrt nicht von der Polizei begleitet werden konnte, war die Bedingung zu erfüllen, in Gruppen von exakt 20 Personen im Abstand von drei Minuten zu starten – eine logistische Herausforderung, wenn sich die Teilnahmezusagen nur halbwegs erfüllen sollten. Ebenso war die Begleitung eines Rettungswagens samt Notarzt Voraussetzung. Motorradlawine wälzt sich durch kleines Neubaugebiet Am Tag des „Wunscherfüller-Run“ war ab 10 Uhr alles für die Aktion vorbereitet: Kaffee war gekocht und Kuchenspenden standen parat, Bierzeltgarnituren waren aufgestellt und bei bestem Kaiserwetter trudelten die ersten Maschinen ein – noch vier Stunden Zeit bis zum Start. Auch Bruno war sicher aufgeregt an dem Tag. Für ihn hatte man ein Trike organisiert, auf dem er hinten zusammen mit seiner Sterbebegleiterin Platz nehmen konnte und an einem festgelegten Punkt auf der Route durch das südhessische Hügelland des Odenwalds sollte er zu den Motorradfahrerinnen und -fahrern dazustoßen.
In Schaafheim füllte sich der Kreuzungsbereich vor dem Anwesen Dr. Draxlers zunehmend, ab 13 Uhr war kein Durchkommen für den Anwohnerverkehr mehr möglich. Während der Nürnberger Liederpfarrer Johannes M. Roth die immer zahlreicher werdenden Wunscherfüller musikalisch unterhielt, wurden die Gruppen-Guides von einem Oberkommissar der hessischen Polizei, der selbst mitfuhr, eingewiesen und auf die rechtlichen Bedingungen aufmerksam gemacht. Kurz nach 14 Uhr war der große Moment gekommen: ein ohrenbetäubender Klang hallte durch das kleine Neubaugebiet im Rittersloch, als 500 Maschinen angelassen wurden. Am Startpunkt war SOF-Kamerad Markus Sell mit Stoppuhren und einer Fahne für den reibungslosen Start der einzelnen Gruppen mit den vereinbarten drei Minuten Zeitabstand zuständig und schickte die in der Hitze tapfer ausharrenden Biker auf die Strecke. Rahmenprogramm am Zielort Auch am See waren die Vorkehrungen getroffen. Auf einem öffentlichen Parkplatz war ein Pavillon mit Musikanlage hergerichtet, eine kleine Band wartete bereits und vier Ordner standen parat, um die ankommenden Fahrer zu den Parkplätzen zu lotsen. Dann traf der sichtlich überwältigte Bruno K. ein – glücklich auf dem Trike sitzend und begleitet von 500 heißen Öfen – was für ein Anblick. Es wurden dann einige Ansprachen gehalten, die Geschichte Brunos und die Entstehung des Wunscherfüller-Runs erklärt und auch der Hauptakteur des Tages, selbst stimmlich nicht mehr in der Lage, lies eine Dankesrede verlesen, die manch harten Biker weich und gerührt werden ließ – spätestens bei Brunos Aussage: „Ich habe beschlossen, für diesen Tag am Leben zu bleiben…“ Nach einem gemütlichen Beisammensein mit Musik und vielen Gesprächen löste sich das Treffen am frühen Abend dann langsam auf und die Biker fuhren – mindestens so dankbar und glücklich wie Bruno – zurück in ihre Heimatorte. Der Dank des Organisationsteams ergeht an alle Helfer vor und hinter den Kulissen, und an alle Unterstützer des Vorhabens. Vor allem natürlich an rund 700 Gäste mit ihren 500 teils beeindruckenden Motorrädern, die das Projekt zum Leben erweckt haben. Ebenso danken wir der Motorradstaffel der Johanniter aus Mainz und den Fahrern des Rot-Kreuz Rettungswagens. Danke allen Kuchenspendern, an Pfarrer Johannes M. Roth, die Firma Alright IT und an die Guides, welche die Gruppen sicher an den Stausee geführt haben. Ein gesonderter Dank geht an die Anwohner der Wohnsiedlung, die mit ihrem Verständnis für die Aktion den Weg für die Kolonne freigemacht haben. Ihr alle habt bewiesen, dass aus einer kleinen Idee etwas Großartiges entstehen kann und vor allem: dass sich Facebook nicht nur zur oberflächlichen Bespaßung oder propagandistischen Hetze missbrauchen lässt, sondern auch für etwas wirklich Gutes!
Erzherzogin Herta Margarete Habsburg-Lothringen bei der Feierstunde Scheckübergabe Johannes und Marion Marcus und Heiko, 1. MG Stefan, Tom, Pierre, Heiko, Marcus Foto: Paloma Boltz Foto: Reinhold Blaha